Dungeoneers [Spielemontag]

Hallo am Spielemontag

Heute stelle ich euch ein Kartenspiel vor: Dungeoneers

Dangeoneers funktioniert nicht wie herkömliche Kartenspiele, sondern eher wie ein Brettspiel, bei dem die Karten den Spielplan liefern. Und auch sonst alles. Außer Würfel und sogenannte Counter. Dungeoneers kommt in mehreren Versionen, die alle untereinander kombinierbar sind und den Spielspass dadurch lange aufrecht erhalten können. Das Spiel gibt es aktuell in englischer Sprache. Auf der Herstellerseite kann man die Regeln (in Englisch) gratis herunterladen.

Bei Dungeoneers übernimmt jeder Spieler die Rolle eines Helden und auch die Rolle des Gegners. Es gibt vier verschiedene Kartentypen (ich verwende ab jetzt die englischen Begriffe aus den Regeln): Hero, das sind die Charaktäre die die Spieler übernehmen, Questcards, auf denen sich die Aufgaben finden, die von den Spielern erledigt werden müssen um das Spiel zu gewinnen, Mapcards, das sind die Räume in denen das Abenteuer stattfindet und Adventurecards, hier kommen nun endlich die Monster und Schätze um die es geht.

Zu Beginn des Spieles zieht jeder Spieler eine Herocard, das ist sein Held, dazu braucht er noch zwei sechsseitige Würfel und wenigstens 2 Counter, üblicherweise Glassteine oder ähnliches. In der Mitte der Spielfläche, ich sag jetzt absichtlich nicht Tisch, da sich ein Kartenspiel natürlich auch hervorragend für den Sommer draussen eignet, wird die Entrancecard, der Eingang zum Verlies (dungeon), gelegt.

Eine Runde unterteilt sich in mehrere Phasen. Phase 1: Resetphase. Alle Ausgänge und Fallen werden in ihre Ausgangsposition zurückgestellt, Effekte der vergangenen Runde enden, alle ausgespielten Karten die einen andauernden Effekt haben müssen jetzt „bezahlt“ werden, alle Bewegungspunkte sind wieder auf Maximum.

Phase 2: Dungeonlordphase: in dieser Phase kann man Monster oder andere Unbill aus der Hand auf andere Spieler spielen. Ob und wie das geht wird mit sogenannten „Perilpoints“, also frei übersetzt Gefahrenpunkte, geregelt. Je mehr Perilpoints ein Spieler hat um so schlimmere Dinge können ihm passieren. Die Perilpoints werden im Laufe des Spieles natürlich mehr. Logisch – am Eingang zur Drachenhöhle ist es nur ein bisschen Gefährlich, je weiter ich jedoch vordringe um so höher ist die Chance den Besitzer, sprich, Drachen zu treffen. Nur so als Erklärung.

Phase 3: Buildphase: jetzt ist es Zeit einen weiteren Raum an die bereits ausgelegten Raumkarten anzulegen. Das geschieht natürlich nach strengen Regeln. Türen dürfen nicht an Wänden enden, aus jedem Raum muss es einen Ausgang geben, sonst könnte man einen Spieler einsperren, usw. Sollten alle Räume ausgelegt sein fällt diese Phase natürlich aus.

Phase 4: Herophase: jetzt endlich darf der Held sich bewegen, Räume erforschen, Monster bekämpfen, Schätze plündern,….was einem halt so Spass macht und die anderen Spieler nicht verhindern können.

Phase 5: Discard/Drawphase: in dieser Phase muss jeder Spieler, sofern er Karten auf der Hand hält, eine Karte ablegen. Er sammelt die Peril- und Glorypoints für den Raum in dem er sich befindet. Danach zieht er so viele Karten vom Adventurecardstapel bis er wieder fünf Karten auf der Hand hat.

Es gibt natürlich eigene Regeln für Kämpfe und Fallen, die brauch ich hier aber nicht zu erklären.

Gewonnen hat, wer als erster Spieler drei Quests erfüllt hat und das Dungeon lebend verlassen kann.

Dungeoneers kann man rasch erklären, womit es für spontane Spielrunden bestens geeignet ist und es dauert nur 30-60 min. Die Dauer variiert mit der Spieleranzahl.

Ich habe übrigens darüber nachgedacht ein Bewertungssystem einzuführen. Nein, mach ich nicht. Da ich, zumindest vorläufig, nur Spiele vorstelle die wir auch besitzen und mehr oder weniger häufig spielen, ist keines dabei das ich schlecht finde. Vielleicht komme ich später darauf zurück, aber eher mit Kategorien, wie Spieleranzahl, Dauer, Komplexität und ähnliches.

So, das wars für diesen Montag

Dark Priest

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