gemeinsam kochen 

Heute gab es Erdäpfelgulasch. Meine Kinder lieben es beim Kochen (und Backen) zu helfen. Kochen ist sinnvoll, sensorisch ungemein wertvoll, vielfältig, Appetit anregend, lehrreich, macht Spaß, es fördert die Wahrnehmung mit allen Sinnen (hören [zischen, blubbern, brutzeln, queitschen beim frischen Spargel zb.] , sehen, fühlen [Konsistenz, Oberflächenstrukturen, Temperatur,..], schmecken, riechen) , unterstützt die Entwicklung von Sozialverhalten (Zusammenarbeit, auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten, aufeinander eingehen, gegenseitige Rücksichtnahme), ermöglicht die Anwendung und Wiederholung von bereits Gelerntem (Fett schmilzt beim Erwärmen, Wasser dampft beim Kochen und kondensiert am Deckel..) und ist ein tolles Training der Feinmotorik, und des Handgeschicks (eine Prise streuen, dünne … gemeinsam kochen  weiterlesen

lesen und schreiben – lernen

Hallo ihr da draußen! Seit heute ist unser Inventar um ein Gerät erweitert. Da der Inhalt meiner Druckerpatronen endenwollend ist und ich auch nicht mehr so viel Papier verschwenden will wie in der Vergangenheit, habe ich mich dazu entschlossen, die von Benjamin gewünschten – und bisher stets kopierten – Arbeitsblätter zu laminieren. morgen kommen noch die non-permanent Marker dazu und dann kann er sich auch schon ans Werk machen … und wieder abwischen … und nochmal beginnen … und … 😉 Um die Frage gleich vorweg zu beantworten er arbeitet seit ein paar Monaten immer wieder selbstbestimmt mit dem „ABC … lesen und schreiben – lernen weiterlesen

Das Hochbeet: der Aufbau

Benjamin (6 Jahre) und Constantin (4 Jahre) wollen ein Hochbeet bauen und bewirtschaften. Da der Garten im nächsten Jahr komplett umgebaut wird, haben wir uns für eine kurzlebige Hochbeet-Variante entschieden. Das Holz-Komposter-Gestell bietet die dafür passenden Voraussetzungen. Die Buben können es selbstständig aufbauen und – auch von der Höhe her – gut im Stehen bewirtschaften. Sie haben das Wurzelwerk des Rasens abgetragen und das Gestell aufgebaut. Die Strauchschicht wurde heute auch eingefüllt. Aufgrund des sich nähernden Gewitters und der Uhrzeit haben wir es für heute allerdings dabei belassen. Ich hab mir jetzt die Lehrpläne nochmal angesehen und komme außerdem zu … Das Hochbeet: der Aufbau weiterlesen

Ich finde es nicht sinnvoll, Fragen zu beantworten, nur weil ich die Antwort kenne.

Die meisten Kinder denen ich begegnet bin, verbringen die ersten Lebensjahre als Freilerner*Innen. Man weiß als Elternteil, dass das gesunde Kind irgendwann dies oder jenes lernen wird, dass es selbst entscheidet was zu erst kommt (zum Beispiel Gehen oder Reden). Auch weiß man als Elternteil, dass man nicht beeinflussen kann ob der erste Zahn mit 4 Monaten kommt oder erst mit eineinhalb Jahren. All diesen Entwicklungen geben wir Raum und Zeit. Und das ist gut so und sollte so bleiben. Um den zweiten Geburtstag herum, liegt ein Meilenstein im Spracherwerb. Die Wortschatzexplosion lässt Kinder durchschnittlich 9 neue Wörter pro Tag … Ich finde es nicht sinnvoll, Fragen zu beantworten, nur weil ich die Antwort kenne. weiterlesen

freilernen – was heißt das eigentlich?

Als Freilerner*Innen bezeichnen sich Menschen, die sich bzw. deren Kinder sich ohne den Besuch einer Schule selbstbestimmt und selbstorganisiert bilden. In unserer Gesellschaft, in der die meisten Leute be- oder verschult worden sind, gilt die Schule inzwischen als Selbstverständlichkeit. Manche Menschen können sich gar nicht vorstellen ohne eine Schule, Wissen, die akademischen sowie sozialen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten zu erlangen oder das richtige Sozialverhalten erlernen zu können. Sie sind davon überzeugt, dass man ohne den Besuch einer Schule, kein erfolgreiches Dasein in unserer Gesellschaft fristen kann. Was mit Sicherheit auch  daran liegt, dass die meisten Menschen nichts anderes kennengelernt haben. … freilernen – was heißt das eigentlich? weiterlesen